Test: SAUCONY Kinvara 12

Klassiker mit frischem Look und nie da gewesenem Speed

Der Kinvara von SAUCONY gehört bereits seit Jahren zu einem unserer Lieblingslaufschuhe. Leicht, reaktiv und mit wenig Sprengung ist der SAUCONY Kinvara 12 stets bereit für einen schnellen Lauf mit Spaßfaktor. In der neusten Version erhält der SAUCONY Kinvara 12 neben einer Komplettüberarbeitung des Designs eine neue Außensohle, die gleich mehrere Vorteile mitbringt. Welche das sind, erfahrt ihr hier im Test.

 

Saucony setzt auf Neon

Eine der auffälligsten Veränderungen ist das neue Neondesign, das SAUCONY beinahe allen aktuellen Modellen verpasst. So strahlt mich auch mein Testschuh in knalligen Farben an. Ich finde das Konzept cool und zum Kinvara passt es auch hervorragend. Ein schneller und dynamischer Laufschuh kann ja auch mal ein bisschen futuristisch aussehen. Wem das aber zu bunt wird, sollte nicht abgeschreckt sein: Den SAUCONY Kinvara 12 gibt es auch in anderen, nicht so auffälligen Farben.

Kommen wir aber nun zu den eigentlich viel interessanteren technischen Neuerungen: Hier ist besonders die bereits angesprochene Laufsohle hervorzuheben. Im SAUCONY Kinvara 12 kommt zum ersten Mal das neue XT-900-Material zum Einsatz. Es soll dem SAUCONY Kinvara 12 eine nie da gewesene Griffigkeit verschaffen. Zusätzlich ist die Sohle so verstärkt, dass sie den Abrieb beim Laufen minimiert und ein deutliches Plus an Haltbarkeit generiert. Auch die Geometrie der Sohle verändert sich: SAUCONY setzt für den neuen Kinvara auf eine etwas schmalere Konstruktion, die die Übersetzung beschleunigen und so ein noch dynamischeres Abrollen fördern soll.

In der Zwischensohle kommt wie beim Vorgänger die PWRRUN-Dämpfung mit einer kombinierten PWRRUN+-Topsole zum Einsatz. Zusammen sorgen die beiden Technologien für eine reaktive und explosive Dämpfung im SAUCONY Kinvara 12. Auch FORFMFIT ist wieder am Start und gibt dem SAUCONY Kinvara 12 eine anschmiegsame Passform. Hierfür sind auch die 3D-Elemente zuständig, die oben auf dem luftig-leichten Mesh liegen. Mal sehen, wie gut sich der neue Kinvara in Aktion schlägt.

Volle Kraft voraus!

Dass mir die Optik meines Testschuhs gefällt, habe ich ja bereits klar gemacht. Aber auch ansonsten macht der SAUCONY Kinvara 12 in der Hand und am Fuß eine tolle Figur. Der Neutralschuh ist mit seinen 213 Gramm wirklich leicht und liegt eng am Fuß. Obwohl ich eher breite Füße habe, fällt mir die schmalere Sohlenkonstruktion nicht negativ auf. Im Gegenteil leistet FORMFIT wie immer ganze Arbeit und ich fühle mich direkt wohl im SAUCONY Kinvara 12. Ich bin gespannt, ob die neue Sohle tatsächlich noch mehr Dynamik in diesen sowieso schon schnellen Lightweight-Trainer bringen kann. Um das auszuprobieren, geht es auf dem ersten Testlauf über vorwiegend asphaltierte Wege. Hier kann der SAUCONY Kinvara 12 sein Stärken ideal ausspielen. Der Grip ist hervorragend und der Kinvara läuft sich gewohnt schnell. Ich lasse mich unmittelbar zu einem eigentlich viel zu hohen Tempo verleiten. Das ist auf lange Sicht natürlich unpraktisch für die letzten Kilometer – dem Spaß, den mir der SAUCONY Kinvara 12 aber von Beginn an verschafft, kann ich aber nicht widerstehen. Die Sprengung von vier Millimetern passt sehr gut zu meinen Vorlieben. Durch die geringere Sprengung ist es leichter, weiter vorne mit dem Fuß aufzusetzen, was ganz automatisch einen effektiven und dynamischen Laufstil fördert. Ich bilde mir tatsächlich ein zu spüren, dass der SAUCONY Kinvara 12 noch dynamischer ist als sein Vorgänger. Das kann aber natürlich auch daran liegen, dass ich bereits mit dieser Erwartung an den Test gegangen bin. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass der SAUCONY Kinvara 12 seinem Bild als ausgereifter Klassiker mit explosiver Dynamik absolut gerecht wird.

Fazit SAUCONY Kinvara 12

Das bringt mich auch direkt zu meinem Fazit: Der SAUCONY Kinvara 12 ist und bleibt ein Klassiker und ist zurecht der Lieblingsschuh vieler Läufer:innen. Der Lightweight-Trainer versteht sich darauf, Tempo zu machen und dabei nicht den Komfort zu vergessen. So kann der Neutralschuh problemlos auf allen Distanzen getragen werden, egal ob schnelle fünf Kilometer oder Marathon. Mir gefällt das Detailupdate der Sohle sehr gut und deswegen kann ich hier nur eine Empfehlung aussprechen. Wer bereits mit einem Vorgängermodell zufrieden war, wird auch beim neuen SAUCONY Kinvara 12 nicht enttäuscht!

Tester: Milan, RUN1ST

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