Test: BROOKS Adrenaline GTS 21

Unermüdlicher Klassiker

Der BROOKS Adrenaline GTS 21 ist der beliebteste Stabilschuh von BROOKS. Inzwischen ist der Adrenaline ein echter Klassiker. Das zuverlässige Arbeitspferd ist dafür bekannt, problemlos endlose Kilometer abzuspulen ohne zu ermüden und an Komfort oder Support zu verlieren. Das will auch der neue BROOKS Adrenaline GTS 21. Dafür verfügt der Stabilschuh über eine neue Zwischensohlendämpfung.

 

BioMoGo-DNA, DNA-LOFT und Guide Rails

Wer beim BROOKS Adrenaline GTS 21 in den Techtalk geht, kommt um die Guide Rails nicht herum. Die Technologie begleitet den Adrenaline nun bereits seit drei Generationen. Die schienenartige Konstruktion verläuft auf beiden Laufschuhseiten und führt den Fuß wie in einer Spur. Dadurch wirkt der BROOKS Adrenaline GTS 21 Überpronation und Supination entgegen und schont gleichzeitig Knie und Gelenke. Im Gegensatz zu der gleichgebliebenen Guide Rail-Technologie hat sich die Zwischensohle des BROOKS Adrenaline GTS 21 deutlich verändert. Schon der Vorgänger setzte auf eine Technologiemix aus BioMoGo-DNA und DNA-LOFT. Der BROOKS Adrenaline GTS 21 optimiert die Verteilung für eine zeitgleich weiche und reaktive Dämpfung. In der neusten Version erstreckt sich die DNA-LOFT-Schicht bis unter die Zehenbox. Das Material ist für die Dynamik und Reaktivität zuständig. Dadurch soll sich das Abrollverhalten des BROOKS Adrenaline GTS 21 verbessern.

Zusätzlich hat BROOKS neue 3D-Elemente auf dem Obermaterial integriert. Das gibt dem BROOKS Adrenaline GTS 21 optisch einen leicht futuristischen Look, hilft aber funktional vor allem dabei, das Obermaterial enger am Fuß zu halten. Dadurch wird die Passform im BROOKS Adrenaline GTS 21 individueller und besser. Auch die Luftzirkulation soll sich durch den Einsatz des neuen Engineered Mesh verbessern. Ein Pluspunkt, der in der momentanen Jahreszeit wohl eher weniger zum Tragen kommt.

Ein echter Härtetest

Beim BROOKS Adrenaline GTS 21 habe ich nie die Angst, dass er mich enttäuscht – dafür ist dieser Stabilschuh schon viel zu lange im Geschäft. Aber heute muss er sich wirklich beweisen. Es ist Anfang Januar und seit Tagen wechseln sich Schnee und Regen ab. Der Boden dürfte inzwischen die Konsistenz eines Moors haben und tendenziell unbrauchbar zum Laufen sein. Aber es hilft ja nichts - die Feiertagskilos müssen wieder runter und der BROOKS Adrenaline GTS 21 verdient seinen Testlauf.

Draußen bestätigt sich meine Befürchtung schnell. Die ersten Meter auf Asphalt vermitteln tatsächlich eine Veränderung im Abrollverhalten. Doch noch bevor ich mich genauer damit beschäftigen kann, bin ich schon im ersten Park angelangt und der Boden ist eine einzige große, matschige Pfütze. Anstatt mich mit der Funktionalität des Laufschuhs zu befassen, muss ich mich darauf konzentrieren, nicht auszurutschen. Hier kann ich dem BROOKS Adrenaline GTS 21 aber keinen Vorwurf machen: Die Stabilität ist gegeben, auch wenn mein Tritt eher unsicher ist. Ich bräuchte schon einen echten Trailschuh, um irgendeinen Halt auf diesem Untergrund zu finden. Zum Glück bin ich flexibel. Ich nehme den schnellsten Weg raus aus dem Park und bin zurück auf asphaltierten Wegen. Hier macht der BROOKS Adrenaline GTS 21 direkt das, was er am besten kann: Mit einer absoluten Selbstverständlichkeit spult der Stabilschuh Kilometer für Kilometer ab. Das neue Abrollverhalten ist weicher, runder und irgendwie dynamischer. Insgesamt ist das Laufen im BROOKS Adrenaline GTS 21 sehr geschmeidig. Die Guide Rails sind eine absolute Superwaffe. Sie unterbrechen meine Bewegungen nicht, wie es mediale Stützen oft tun, sondern halten sie konstant in der richtigen Bahn.

Insgesamt hat der BROOKS Adrenaline GTS 21 an seinen vorherigen Stärken festgehalten und diese noch weiter ausgebaut. Irgendwie ist es schon zu einer Tradition geworden, dass BROOKS es jedes Jahr aufs Neue schafft, den BROOKS Adrenaline GTS noch ein bisschen weiter zu verbessern.

BROOKS Adrenaline GTS 21: Für wen und warum?

Die Frage, wie gut der BROOKS Adrenaline GTS 21 ist, ist damit beantwortet. Die Frage, wer den BROOKS Adrenaline GTS 21 laufen kann, ist da schon etwas schwieriger. Traditionell sind Stabilschuhe für Überpronierer*innen gemacht. Sie verhindern Überpronation und schützen die Läufer*innen so vor Verletzungen. Genau das tut auch der BROOKS Adrenaline GTS 21. Aber die Guide Rails stabilisieren nicht nur auf der einen, sondern auch auf der anderen Seite. Deswegen können auch Supinierer*innen von diesem Stabilschuh profitieren. Da der BROOKS Adrenaline GTS 21 bei der Hilfestellung kaum in den Lauf eingreift, ist er auch noch für alle Neutralläufer*innen, die gerne mit etwas Unterstützung unterwegs sind, optimal.

Dementsprechend kann also fast jede*r den BROOKS Adrenaline GTS 21 laufen. Gerade auf langen Strecken spielt das Arbeitstier seine Stärken aus. Die starke Dämpfung und das angenehme Abrollen werden auch bei andauernder Belastung nicht schwächer. Am besten läuft der BROOKS Adrenaline GTS 21 auf Asphalt und befestigten Wegen.


Tester: Milan, RUN1ST

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