Laufen vor der Arbeit – so klappt’s

Der frühe Vogel fängt den Schweinehund

Die Tage werden immer kürzer und das sommerliche Hochgefühl weicht so langsam einer herbstlichen Lustlosigkeit. So geht es vielen und so verkriecht sich auch die Laufbegeisterung in den untersten Motivationskeller. Wie du es schaffst, trotzdem früh aufzustehen und deinen Schweinehund auszutricksen, erfährst du im Folgenden.

 

Die Vorteile morgens zu laufen

Sich morgens früh aus dem Federn zu quälen, mag zunächst unangenehm sein, hat aber viele Vorteile. Beispielsweise ist ein morgendlicher Lauf besonders effektiv in punkto Fettverbrennung, da sich über Nacht die Glykogenspeicher geleert haben und der Körper sofort auf die Fettreserven zugreifen muss. Außerdem bist du morgens meist relativ allein unterwegs und kannst deine Laufstrecke ganz alleine genießen, ohne diese mit anderen Joggern zu teilen. Außerdem bringst du deinen Kreislauf in Schwung, bist so leistungsfähiger im Job und hast abends mehr Freizeit.

Fünf Tipps, wie der morgendliche Lauf ein Erfolg wird

Wie erwähnt ist morgens zu laufen der perfekte Start in den Tag. Mit folgenden Tipps wird dein morgendlicher Lauf ein voller Erfolg:

Frühstücken? Das Frühstück ist – angeblich – die wichtigste Mahlzeit am Tag, aber trotzdem musst du nicht unbedingt vor deinem Morgenlauf frühstücken. Ein zu opulentes Frühstück kann sogar kontraproduktiv sein, da beim Laufen die Peristaltik (Verdauung) heruntergefahren wird und dir so das Gegessene schwer im Magen liegen kann. Daher ist es kein Problem, auch ohne Frühstück eine kurze Laufeinheit zu absolvieren. Bei längeren Läufen solltest du natürlich ausreichend frühstücken. Findest du es unangenehm, mit leerem Magen zu laufen, dann ist eine Banane oder eine Handvoll Datteln der perfekte Start in deinen Lauftag.

Trinken? Wenn essen vor dem Lauf optional ist, ist ausreichend trinken absolut essenziell. Da sich über Nacht deine Wasserreserven verringert haben, solltest du unbedingt etwas trinken, bevor du dich auf dem Weg machst. Egal ob Wasser, Schorle, Kaffee oder Tee – probiere einfach aus, was am besten für dich funktioniert.

Planung: Da die meisten Menschen morgens noch etwas langsamer sind, solltest du dir unbedingt am Abend vorher überlegen, wo du langlaufen möchtest und welche Strecke du wählen möchtest. So kannst du gut abschätzen, wie lange du brauchst, um stressfrei in den Tag starten.

Vorbereitung: Es gibt nichts nervigeres, als morgens die fehlende Laufsocke zu suchen. Daher solltest du unbedingt am Vorabend deine Laufsachen rauslegen und dich bereit machen. Informiere dich über das morgige Wetter und du musst dir nicht mehr überlegen, was du anziehen musst.

Gemeinsam stark: Wenn du es nicht schaffst, allein aus den Federn zu kommen, suchst du dir einen Mitstreiter. So steigt deine Motivation und das frühe Aufstehen wird leichter. Geteilter Spaß ist doppelter Spaß!

Jetzt kann es schon morgens losgehen und du hast mehr Spaß am Laufen.