Gute Vorsätze richtig umsetzen

So überwindest du deinen inneren Schweinehund

Gesünder essen oder mehr Sport machen? Jeder hat sich sicher schon einmal etwas Derartiges vorgenommen. Dabei schaffen wir es selten, unsere Vorsätze auch wirklich umzusetzen. Damit du das nächste Mal durchhältst, haben wir für dich zehn Tipps, die dir helfen, deine Ziele zu verwirklichen.

 

1. Setze dir klare Ziele

Wenn man ein Ziel verfolgen möchte, sollte ganz klar definiert sein, wie dieses Zeil eigentlich aussieht. Hier reichen Ziele wie „abnehmen“, „mehr Sport machen“ oder „gesund essen“ nicht aus. Hier ergibt es Sinn, konkretere Ziele zu wählen wie: „Ich möchte im nächsten halben Jahr fünf Kilo verlieren“ oder „Ich gehe dreimal die Woche Laufen“.

2. Setze dir realisierbare Ziele

Dieser Punkt hängt unmittelbar mit dem ersten Punkt zusammen. Ein klares Ziel kann dir nur helfen, wenn es auch umsetzbar ist. Klar helfen hoch gesetzte Ziele dabei, dich zu motivieren und träumen darf man auf jeden Fall. Andererseits ist so der Misserfolg oft schon sicher. Daher:

3. Übertreibe es nicht

Besonders bei sportlichen Zeilen neigen wir oft dazu, zu schnell zu viel zu wollen. Das kann sehr frustrierend enden oder schlimmstenfalls zu Verletzungen führen. Daher erst einmal kleine Brötchen backen und Schritt für Schritt steigern.

4. Schreibe dir einen Plan

Es ergibt natürlich Sinn, dass du dir für dein konkretes Zeil einen genauen Plan schreibst, wann du was machen musst, um dein Ziel zu erreichen. Außerdem kannst du so dein Vorhaben besser in deine Zeitplanung und das Privatleben einbauen.

5. Suche dir Gleichgesinnte

Aus mehreren Gründen ist es sinnvoll, dass du dir Leute suchst, die das selbe Zeil teilen: Du kannst dich mit Gleichgesinnten über dein Vorhaben austauschen und verlierst so nie dein Ziel aus den Augen. Außerdem hast du so eine Kontrolle, da du dich rechtfertigen musst, warum du gestern nicht laufen warst und stattdessen auf der Couch versackt bist.

6. Die richtige Einstellung ist der Schlüssel zum Erfolg

Verbanne ab sofort im Bezug auf dein Ziel das Wort „müssen“ aus deinem Wortschatz. Du musst ab jetzt nicht mehr laufen gehen, sondern du gehst laufen, weil du es möchtest. Du zwar, weil du beispielsweise fünf Kilometer am Stück laufen möchtest oder weil du deinen ersten Marathon bestreiten möchtest. Es ist leichter, wenn du etwas machst, weil du es möchtest, weil müssen immer negativ belegt ist. Auch wenn das Training oder die Ernährungsumstellung anfangs schwierig ist, machst du es, weil du es so willst. Du musst gar nichts.

7. Mach einen Deal mit deinem Schweinehund

Auf deinem Trainingsplan steht ein morgendliches Lauftraining, aber dein innerer Schweinehund lässt dich nicht aus dem Bett? Mach einen Deal: Halte dein Training nur fünf Minuten durch, danach kannst du machen was dir gefällt: Weiterschlafen, duschen gehen oder gemütlich frühstücken. Wollen wir wetten, dass du weitermachst, sobald du dich einmal überwunden hast?

8. Gönn dir etwas

Wenn du fleißig dein Ziel verfolgst, darfst und solltest du dich ab und zu dafür belohnen. Im Idealfall mit etwas, was zu deinem Ziel passt, wie beispielsweise ein neues Paar Laufschuhe, mit einer Laufanalyse oder einer Leistungsdiagnostik. Das sorgt für weitere Motivation und lässt dich auch weiterhin dein Ziel verfolgen.

9. Habe immer einen Alternativplan

Auf deinem Trainingsplan stehen zehn Kilometer Dauerlauf, aber draußen liegen 30 Zentimeter Neuschnee? Auch wenn laufen im Schnee sehr viel Spaß machen kann, solltest du für solche Fälle einen alternativen Plan parat haben. Geh beispielsweise Schwimmen oder geh aufs Laufband im Fitnessstudio. Lasse deine Trainingseinheiten nicht ausfallen, nur weil du sie nicht exakt einhalten kannst.

10. Rückfälle gehören dazu

Lasse dich wegen einzelner Fehlschläge nicht von deinem Ziel abbringen. Viele Menschen tendieren dazu, ihre Pläne zu verwerfen, nur weil Kleinigkeiten nicht so klappen, wie sie es sich vorgestellt haben. Du hast eine Trainingseinheit sausen lassen, weil das Bier gestern einfach zu gut geschmeckt hat? Du hast im Heißhunger deine gesamten Schokoladenvorräte auf einmal vernichtet? Das ist nicht optimal, gehört aber dazu. Auch wenn dich das zurückgeworfen hat, mache wieder einen Schritt nach vorne. Es mag länger dauern, aber du kommst ans Ziel.